| Obayifo | (Ashanti, westaf.) Vampirdämon, der nachts seinen Körper verlässt um den Kindern das Blut aus den Adern zu saugen |
| Odei | (bask.) Wetterdämon und Personifikation der Unwetter |
| Ördög | (ungar.) Dämonen, der die dunklen Aspekt der Welt verkörpern, kann mit Satan gleichgesetzt werden |
| Oni | (jap.) Menschenfressender Riese |
| Oqalorak | (inuit.) Naturdämon und Personifikation alles Bösen der Natur |
| Orcus | (latein.) Herr des Totenreiches, ähnlich des Hades |
| Oriax | dämonischer Marquis, er befehligt 30 Legionen |
| Ork | (Tirol) Poltergeist, der Menschen bestiehlt und den Leuten allerlei Streiche spielt, er kann bis zu 40 Jahre alt und 1,50 mtr. groß werden |
| Orobas | Großfürst der Hölle, er befehligt 20 Legionen |
| Ose | Präsident der Hölle, er befehligt 30 Legionen |
| Otgiruru | (afrik.) Blutsaugende Vampire in Gestalt von Hunden |
| Pano | (tibet.) Dämonen, der Wanderern auflauert und ihnen den Tod bringt |
| Paramanua | (melvill.) dämonisches Volk, dass in Termitenhügeln lebt. |
| Paymon | König der Hölle und Diener des Luzifer, er befehligt 200 Legionen |
| Pazuzu | (akkad.) Personifikation des Bösen und des Südost-Sturmwindes |
| Pechtrabba | (slowen.) Hexe die Verderben bringt und Personifikation des Winters |
| Pe-Kar | (tibet.) Dämonenfürst |
| Penanggalan | (malay.) Vampidämonin, die mit Vorliebe das Blut von Kindern und Säuglingen aussaugt |
| Percht | (alpen) Todesdämonin, kann mit Frau Holle gleichgesetzt werden |
| Peri | (alb.) Bergdämoninnen in Gestalt einer schönen Frau |
| Pey | vampirähnliche Kobolde, die des Nachts Unheil bringen und sich mit Vorliebe auf den Kriegschauplätzen vom Fleische der Gefallenen ernähren |
| Peymakalir | Dämonin, die auf Friedhöfen lebt und das Fleisch der Toten isst. |
| Phenex | Marquis der Hölle, er befehligt 20 Legionen |
| Phuka | (irisch.) Geisterwesen, Naturdämon, der sich in alle möglichen Gestalten verwandeln kann, er lebt in Höhlen und Ruinen und treibt vor allem mit Wanderern bösen Unfug |
| Phut | (hinduk.) Dämonen die Menschen erschrecken |
| Picollus | (preuß.) Dämon, der berühmten Persönlichkeiten in der Todesstunde erscheint |
| Pishachas | (hindu.) irrlichtähnliche Dämonen, sie locken Menschen mit ihrem Scheinen an um sie dann zu verschlingen |
| Piwichen | blutsaugende Kreatur |
| Pixies | schadenfrohe, ca. 1 mtr. große Männchen, die des nachts Pferde und Ponys stehlen und im Südwesten von England beheimatet sind. Dargestellt meist mit rotem Haar und grüner Mütze. Angeblich sieht man einen Pixy, wenn man einen Fuß in einen seiner magischen Kreise stellt, steht man mit beiden hinein ist man in Ewigkeit sein Gefangener, steht ein Verbrecher mit beiden beiden in diesem Kreis, wurde er gehängt |
| Polong | (malay.) Flaschengeist, der sich von Blut ernähert. Er hat Freunde am Töten, seine Opfer sterben meist unter entsetzlichen Qualen |
| Pooka | (engl.) Geist, der Mädchen beisteht, die von ihrem Partner betrogen wurden und sie grausam rächt |
| Poreana | (indio.) Geist der Yanomami-Indios, der kleinen Kindern auflauert und sie ins Verderben reißt |
| Prahlada | Dämonenkönig der Daityas |
| Prokrustes | (griech.) dämonische Kreatur, die Menschen auflauert und sie verstümmelt. |
| Pruflas | Großherzog, er befehligt 26 Legionen |
| Psepolnica | Geist, der den Menschen während der Ernte das Leben schwer macht. Manchmal köpft er seine Opfer mit dessen Sichel |
| Pukys | (lett.) Kobold, der Gestalt eines Drachen erscheint und sich in den Häusern der Menschen einnistet und dort Unfug treibt |
| Putana | (hindu.) Dämonin, die mit Vorliebe kleine Kinder tötet. |
| Qingu | (akkad.) Sohn von Tiamat, Befehlshaber einer Dämonenarmee |
| Rabisu | (akkad.) dämonischer Torwächter der Unterweltsgöttin Ereschkigal |
| Rahouart | Dämon, Begleiter des Satan |
| Rahu | (buddh.) Personifikation des aufsteigenden Mondes und der Finsternis, er gilt als Herr über die neun Planeten und wird daher oft mit neun Köpfen dargestellt. |
| Rakshas | (ind.) Geistwesen ähnlich eines Irrlichts |
| Ran | (nord.) dämonische Göttin der Stürme und des Totenreichs auf dem Meeresgrund. Sie bewacht die Seelen der toten Seefahrer, die ertrunken sind und nicht ins Hels Totenreich hinab können. |
| Rangda | (indones.) Personifikation des Todes, ernährt sich mit vorliebe von Kindern |
| Ravana | (hindu.) Dämonenfürst der Rakshas |
| Raym | Dämon in Gestalt einer Krähe, er befehligt 30 Legionen |
| Redu | (akkad.) Sturmdämon . |
| Ronwe | Herzog und Graf der Hölle, er befehligt 19 Legionen |
| Rotkappe | (engl.) Kobold, der meist in Ruinen haust – andere Bezeichnung für Pixie (siehe Fabelwesen |
| Rudra | (ind.) Dämonenherrscher und Personifikation der Zerstörung. |
| Rüttelweiber | (deutsch.) Wetterdämoninnen |
| Ruha | (iran.) Dämonin und Personifikation der Finsternis |
| Ruye | (jap.) Dämon, der mit Hilfe seines ohrenbetäubenden Geheuls den Kaiser Konoye krank machen wollte. |
| Sa-Bdag | (tibet.) Geistwesen, sie lauern Wanderern auf und fügen ihnen großen Schaden zu |
| Sabnock | Marquis der Hölle, er befehligt 50 Legionen |
| Sadiru | (akkad.) Sturmdämon |
| Salvan | (dolomit.) Walddämonen |
| Sammael | im jüdischen Midrasch ein böser Engel, der wie Satan darauf aus ist, die Menschen zu schädigen und bei Gott zu verklagen |
| San-ch'ung> | (chin.) 3 Würmer – die in Herz, Kopf und Bauch eines Menschen leben und Krankheiten bringen. Je nachdem in welchen Körperteil sie leben bringen sie Herzleiden, Blind- und Taubheit und Magenschmerzen. |
| Sarkany | (ungar.) Wetterdämon und Drache. Er lebt in der Unterwelt und ist mit einer Menschenfrau verheiratet. |
| Satanas | Widersacher Gottes, abtrünniger Engel, der aus dem Himmel verbannt wurde, andere Bezeichnung für Luzifer |
| Satyros | (griech.) Walddämonen halb Mensch, halb Tier (röm. Faune) |
| Saurva | (iran.) Erzdämon |
| Schab | (österreich.) Dämon der Kinder raubt und seine eigene höllische Brut der Menschenmutter unterschiebt |
| Schabbock | (steiermark) Nachtdämonen |
| Schabiri | (jüd.) Dämon, Personifikation der Augenkrankheiten |
| Scharradu | (akkad.) Sturmdämon |
| Sched-Ma | (tibet.) Rachegeister, die aus dem Totenbuch der Tibeter stammen. Sie quälen die verlorenen Seelen |
| Schedu | (akkad.) Dämon der Menschen bedroht |
| Schitenkoji | (jap.) dämonisches Ungeheuer, ernährt sich vom Fleisch junger Männer |
| Schrat | Waldgeist |
| Scox | Marquis der Unterwelt, er befehligt 30 Legionen |
| Sebettu | (akkad. ) Dämonen, Personifikation der Finsternis |
| Seere | Prinz der Unterwelt, er befehligt 26 Legionen. |
| Sirenen | Vogelfrauen oder Meerjungfrauen der griechischen Mythologie, dargestellt mit dem Kopf einer schönen Frau und dem Körper eines Adlers. Sie sitzen meist zu dritt auf den Klippen am Meer und singen. Ihre Lieder hypnotisierten die vorbeifahrenden Seeleute, die unachtsam wurden und gegen die Felsen fuhren und mit ihren Schiffen zerschellen. Odysseus entkam ihnen, indem er die Ohren seiner Mannschaft mit Wachs ausstopfen und sich selbst an den Mast des Schiffes binden lies |
| Seirim | Feldgeister |
| Sensenmann | andere Bezeichnung für den Tod |
| Setibos | Geist des Bösen und der Unterwelt |
| Setech | andere Bezeichnung für den ägyptischen Gott Seth. Gott der Dürre und des Bösen, Stifter von Chaos und Unfrieden, dargestellt durch ein unbekanntes Tier mit langer Nase, eckig abgeschnittenen Ohren und einem hochgestellten, pfeilähnlichem Schwanz |
| Shambhara | (ind.) Dämon, der Kinder raubt und sie im Meer ertränkt |
| Shankpanna | (afrik.) Dämonengott. Personifikation von Seuchen |
| Shedim | (hebrä.) Sturmgeister, ernähren sich vom Fleisch von Kindern |
| Shins | (chin.) Dämonen, in Gestalt von Nebelschwaden. |
| Shojo | (jap.) Seedämonen, ernährt sich von ins Wasser gefallenen Seeleuten |
| Shotaelay | (ethiop.) Dämon der Unfruchtbarkeit und der Fehlgeburten |
| Shpirti I Keq | (alban.) böser Geist |
| Shtria | (jüd.) blutsaugende Kreatur, die ich vom Blut von Kindern ernährt. |
| Siguanaba | (Chorti-Indios Südamerik.) sie erscheinen mal männlich, mal weiblich um jeweils Menschen des anderen Geschlechts zu ertränken |
| Sijjim | (hebr.) dämonischer Wüstenprinz, er befehligt 60 Legionen |
| Sitri | Dämonenprinz, er befehligt 60 Legionen |
| Skrzat | (slaw.) Dämon in Gestalt eines Reptils |
| Skynd | Geist des Bösen und der Unterwelt |
| Skylla | (griech.) Meeresungeheuer, Personifizierung Meeresstrudel |
| Sphinx | Mischwesen mit einem weiblichen Kopf und dem Körper einer Löwin. Sie sind verankert in den Mythen Ägyptens, des Nahen uns des Mittleren Ostens. Mit seinen Krallen ist die Sphinx eine ausgezeichnete Jägerin, die ihre Beute im Sprung erlegt und mit ihre Klauen in Stücke reißt und auffrisst. Sie kann 50 - 70 Jahre alt werden und eine Größe von 3 mtr Schulterhöhe und 7,50 Länge erreichen. Erstmals 3000 v. Chr. erwähnt gab bei den Pharaonen zunächst nur männliche Wesen, die Beschützer der Tempelanlangen wurden, 2000 v. Chr. wurde bemerkt, dass die weiblichen Wesen ebenso fähig und stark waren wie die Männchen, aber leichter zu unterwerfen. Auch in den Bibel ist von Sphinxen die Rede, so sollen zwei dieser Geschöpfe den Tempel des Salomon bewacht haben. Erst im 8. Jahrhundert zog die Sphinx auch in Europa (Griechenland) ein, um religiöse Bauten zu schützen, da sie das einzige exotische Tier war, das kein Aas frass. |
| Spina de Mul | (Räter-Volksst.) Zauberer, dargestellt mit der vorderen Hälfte eines Tieres und dem hinteren Teil als Skelett, dass er hinter sich herzog. Sein besonderes Merkmal war sein Geschrei und die Fähigkeit jede blanke Waffe unschädlich zu machen. Er konnte nur durch einen Pfeil getötet werden, was in der Dunkelheit fast unmöglich war. Im Volksglauben wurde er von Nachtauge, einem jungen Helden, besiegt, der ihn mit einem Felsbrocken am Kopf traf, schwer verletzt, so dass er sich geschlagen geben musste. |
| Spriggans | (engl.) Koboldähnliche Wesen, sie schieben ihre Brut Menschen unter und betätigen sich als Diebe und Räuber |
| Sri | (tibet.) Blutsaugende Kreaturen, die im Bodenhausen und sich von Blut ernähren |
| Stampa | (tirol.) weibliche Dämonin die Babys und Kleinkinder stehlen. |
| Stihi | (alban.) Dämonin in Gestalt eines Feuer-speienden Drachens |
| Stolas | Großfürst der Unterwelt, er befehligt 26 Legionen |
| Strigen | (röm.) Dämon n Gestalt eines Vogels, sie ernähren sich von Menschenfleisch. |
| Succubus | weibliche Buhlteufel, die genau wie ihr männlicher Gegenpart der Inkubus schlafende sterbliche Männer aufsuchen, um sich mit ihnen zu paaren. Sie sind von hässlicher Gestalt und müssen aus diesem Grunde ihre menschlichen Partner nachts aufsuchen. Die Männer wissen am nächsten Tag nichts von dem nächtlichen Besuch und sind meist sehr erschöpft. |
| Surpanakha | (ind.) Dämonin, die sich in eine schöne Jungfrau verwandelt um Männer zu verführen |
| Surtr | (germ.) Riese, Personifikation des Feuers und Sturmdämon |
| Sundal Bolong | (java.) Blutsaugende Kreatur, die das Blut von jungen Männern trinkt |
| Suyolak | (zigeun.) Riese der schwarzen Magie. Damit er nicht die Welt zerstört wurde er an einen riesigen Fels gekettet |
| Syqenesa | (alban.) Hexe, die Kinder und Frauen in ihr Haus lockt um sie zu kochen und zu essen. |
| Szel | (ungar.) Winddämon, Personifikation des dunklen Weltaspekts |