| Iblis | (islam. ) Anführer der Djinns, er ernährt sich von Opfergaben |
| Illuyanka | (hethit.) Seeungeheuer, dass im Meer lebt, er tötete den Gewittergott Teshup |
| Imdugud | (sumer.) Mischwesen aus Löwe und Adler, das Nutztiere und Haustiere bedroht |
| Impundulu | (afrikan.) Dämon und Personifikation der Krankheiten und des Tod |
| Inkubus | männlicher Dämon, der sterbliche Frauen heimsucht, während sie schlafen, um bei ihnen zu liegen. Die betroffene Frau nimmt dies nicht oder nur im Traum war. Die Kinder aus dieser Verbindung sind meist missgebildet, können aber auch über magische Fähigkeiten verfügen. Die Legende besagt, dass auch Merlin ein Kind der Verbindung eines Inkubus und einer Menschenfrau war. |
| Indra | (iran.) Dämon und Personifikation der Lüge. |
| Inguma | (bask.) Nachtgeist, die in der Nacht Menschen heimsuchen und sie im Schlaf erwürgen |
| Ipes | Herzog der Hölle, er befehligt 36 Legionen |
| Itztlacoliuhqui | (aztek.) Bringer der Kälte, der Blindheit und Personifikation der unbelebten Materie |
| Iya | (indian.) Personifikation des Bösen, er ernährt sich von Menschen und Tieren |
| Iz | (ungarsch) Totenseele und Personifikation schwarzer Magie und Seuchen |
| Jahi | (afrik.) weiblicher Teufel |
| Jaldabaoth | (gnost.) Geistwesen und Herr über die unteren sieben Welten |
| Jensit | (böhm.) Dämonengott, der mit Menschenopfer gehuldigt |
| Jeretik | (russ.) Tote, die ihre Seele dem Teufel verschreiben haben, Personifikation von Unwettern |
| Jestan | (hinduk.) Dämon und Personifikation von Hungersnöten, Kriegen und Krankheiten |
| Jigarkhvar | (ind.) Dämonin, sie betäubt die Menschen mit ihrem Blick und entnimmt ihnen ihre Leber um sie zu verspeisen |
| Joetun | (germ.) Dämon und Personifikation des Chaos, der Unwetter und Stürme |
| Kabandha | (ind.) Dämon |
| Kaia | (melanses.) Dämonen in Gestalt von Schlangen oder Menschen, leben in Vulkanen. Wer ihnen begegnet ist dem Tod geweiht |
| Kaikai-Filu | (arauk.) Mischwesen zwischen Pferd und Schlange, es greift Menschen an und treibt sie in den Wahnsinn |
| Kalevanpojat | (finn.) Dämonen mit der Fähigkeit Wälder in stinkende Moore zu verwandeln um den Menschen zu schädigen |
| Kaliya | (hindu) Dämon, der den Fluss Yamuna vergift und versucht hat den Jungen Krishna zu erwürgen |
| Kallikantzari | (griech.) Dämonen, die während der Adventszeit und während der Raunächte ihr Unwesen treiben |
| Kalau | (Krojaken, Sibirien) Unterweltgeister Kanaloa - Ein Geist des Bösen oder der Unterwelt |
| Kamalaksha | Sohn eines Dämons |
| Kansa | (hindu.) Dämonenkönig von Mathura, der Legende nach ließ er Kinder eines bestimmten Alters gnadenlos ermorden |
| Kappa | (jap.) Wassergeister, dargestellt mit Schildkrötenpanzer, Froschbeinen, Affengesicht und einer Delle auf dem Kopf, die mit einer wässrigen Flüssigkeit gefüllt sein muss, da sie ohne diese Flüssigkeit schwach sind. Sie sind bösartige, mörderische Blutsauger und ziehen mit vorliebe vorbeigehende Kinder in die Tiefe. Sie können ungefähr 30 cm. groß werden und leben in Flüssen, Seen und Teichen. Kappas sind in den Mythen Japans verankert. Vom Kappa hat das jap. Sushi-Gericht Kaooa-Maki (in Seetang gerollter Reis mit Gurke) seinen Namen |
| Karina | (afrik.) Dämonin in Gestalt eines Vogel, eines Hundes oder einer Schlange. Sie tötet Neugeborene und Säuglinge mit ihren Blicken |
| Kasermandl | (österr.) Naturdämon der österreichischen Berge, er verbreitet Angst und Schrecken unter der Bevölkerung |
| Kastschej | (russ.) Dämon mit den Gesichtszügen eines Drachen, der Frauen raubt |
| Kavidivi | (bantu.) Geist und Personifikation der dunklen Seite der Welt |
| Kel Asuf | (tuareg.) Geist der Kinder bedroht und Personifikation der Krankheiten. |
| Kelet | (sibir.) Dämonen die Tod und Krankheit über die Menschen, sie ernähren sich mit Vorliebe von Kindern |
| Kelpie | Wasserpferd, gälisch Each usige, lat. Hippotam; beheimatete in den Schottischen Higlands und Irland, bösartige Gestaltwandler, in menschlicher, pferdeähnlicher oder stierähnlicher Gestalt, manchmal aber auch eine wunderschöne Jungfrau, sie leben in der Nähe von Gewässern, wo sie darauf warten, einen Vorbeireisenden ins Verderben zu stürzen |
| Kephalophoren | (griech.) Geister, die ihren Kopf unter dem Arm tragend. Sie erschrecken Menschen und treiben sie in den Wahnsinn |
| Ker | Dämonen und Personifikation des Tod und des Verderbens |
| Kerberos | (griech.) Dämon in Gestalt eines riesigen hundeähnlichen Ungeheuer, dass das Tor zum Hades bewacht. |
| Keteb | Dämon, der den Menschen Fieber bringt |
| Ketew Meriri | (jüd.) Mischwesen, das den Menschen Schaden zufügt und tötet |
| Ketos | (griech.) Mutter der Gorgonen. Sie bringt den Tod über die sieben Weltmeere |
| Khecari | (ind.) Hexenwesen, das kleine Kinder auf bestialische Weise tötet |
| Kholomodumo | (lesotho) Ungeheuer, dass alles Leben auf der Erde verschlungen hat, mit Ausnahme einer alten Frau, deren Söhne später das Ungeheuer töten und die Verschlungenen befreit. |
| Khu | (ägyp.) Totengeist, der den Menschen Krankheiten bringt und von ihren Körpern besitz ergreifen kann |
| Kieh | (chin.) Höllenfürst und Totenrichter. Er gilt als Bringer der Dürre, da er die Erde mit den Leichenteilen von viergeteilten Menschen düngt. |
| Kihe-Vahine | (hawaiian.) Herrin der Echsen, die sie auf Menschen treibt um sie töten zu lassen. |
| Kilyakai | (neuseel.) böse Kobolde, ihre Pfeile versuchen Malaria |
| Kinkirsi | (burkin.) Dämonen, der von den Körpern der Menschen besitz ergreift. |
| Kirk-Grim | (engl.) Dämon in Gestalt eines Schweins oder eines Pferdes, der in alten Kirchen und Gemäuern erscheint um dort Besucher zu abzuschrecken. |
| Kisin | (indios.) Dämon und Personifikation des Erdbebens und der Krankheiten |
| Kludde | (belg.) Kreatur, die Wanderern auflauert um sie zu erschrecken. Es ist ein Formwandler und kann jede beliebige Gestalt annehmen. |
| Kobold | Kobolde sind kleiner meist bösartige Zauberer. Die Legende besagt, dass wenn man einen Kobold gefangen nehmen kann, seinen Topf mit Gold bekommt und meist auch noch drei Wünsche frei hat. Einerseits dienen sie als Hausgeister machen oder dem Menschen als Bösewichte unangenehme Streiche spielen. Es geht keine wirkliche Gefahr für den Menschen von ihnen aus, da sie auf kleinere Ärgernisse spezialisiert sind, die den Menschen jedoch durch die Häufigkeit des Auftretens in den Wahnsinn treiben können. Kobolde können bis zu 1 mtr. groß und 30 Jahre alt werden. Sie sind auch zum Teil aus dem Zwergen entstanden, zum Teil aber auch aus dämonischen Vorstellungen. Sie sind den Zwergen sehr ähnlich, aber im Wesen doch nicht dasselbe. Der Kobold ist ein reiner Dämon in der gestalt des Zwerges. Der Zwerg aber ist ein winziger Mensch mit einzelnen dämonischen Eigenschaften. Wichtelmännchen, Heinzelmännchen stehen an der Grenze zwischen Kobolden und Zwerge. Sie sind, je nachdem ihnen die Einstellung dämonisch |
| Kodakan | (hinduk.) Dämon, der kleine Kinder überfällt und sie frisst, er lauert meist in der Nähe von Kaminen |
| Koki-Teno | (jap.) Fuchsdämonin, die in der Nacht Männer verführt, da sie sich auch in menschlicher Gestalt zeigen kann bezeichnet man sie oft als Werfüchsin. |
| Kolivilori | (alb.) Geister, die im Winter ihr Unwesen treiben und Frauen belästigen |
| Koshi | (shintoistisch.) Dämon in Gestalt eines Schlangendrachen, dem jedes Jahr eine Jungfrau geopfert werden muss um ihn zu besänftigen |
| Kronos | (griech.) Führer der Titanen, er wurde von Zeus in die Unterwelt verbannt |
| Krun | (iran.) Herrscher über die Unterwelt und Personifikation des dunklen Aspektes |
| K'ua Fu | (chin.) Dämon der Dürre, da er das Wasser der Flüsse trinkt und somit Mangel erzeugt. |
| Kuang-Shi | (chin.) Blutsaugender Dämon mit grünem Körper und rotglühenden Augen. Er ernährt sich von Menschenblut, wobei seine Opfer meist Kriminelle sind, trinkt zur Not aber auch Tierblut. |
| Kubera | (sanskr.) Anführer der dämonischen Rakshas |
| Kud | (korean.) Dämon der Finsternis und Personifikation des bösen Weltprinzips |
| K'uei | (chin.) Dämon und Personifikation des Donners, mit unter taucht er auch in Gestalt eines Buhllteufels auf um sich mit Menschenfrauen zu paaren und so seine höllische Brut in die Welt zu setzten |
| Kujata | (islam.) Monster mit 4000 Augen, Ohren, Mündern, Nüstern und Füssen |
| Kukailimoku | (hawaiian.) dämonischer Kriegsgott und Personifikation der Aggression und Wut. Seine Grausamkeit ist grenzenlos. |
| Kukuth | (albanisch) Krankheitsdämon, Personifikation der Pest, aber auch Totengeist und Widergänger, im albanischen Volksglauben Seelen der habgierigen Menschen, die zur Strafe nun unerlöst umherirren. |
| Kulshedra | (alban.) Schlangenwesen, dass den Menschen Dürre und den Mangel an Wasser bringt |
| Kunapipi | (austral.) Muttergöttin, sie lockt mit der Schönheit ihrer Töchter Männer an um sie zu |
| Kung Kung | (chin) Drachendämon der Urfluten in Gestalt eines schwarzen Drachens. |
| Kureten | (griech.) Dämonen, die Orgien und exzessive Festlichkeiten abhalten |
| Kyklopes | (griech.) einäugige Riesen, Söhne der Gaia und des Uranos, die sich von Menschenfleisch ernähren |
| Kynokephalos | (slaw.) Mischwesen zwischen Mensch und Hund, sie gehen aufrecht und erschrecken Menschen |
| Labartu | (akkad.) Fieber- und Pestdämon |
| Labbu | (akkad.) Meeresungeheuer, das vom Gott Tishpak getötet wurde, Labbu wird mit der Milchstrasse assoziiert und oft schlangenförmig dargestellt wird |
| Lachama | (sumer.) Wasserdämonen, die Seeleuten auflauern |
| Ladon | (griech.) Schlangendrache mit 100 Köpfen, bewacht zusammen mit Hesperides den Baum mit den goldenen Äpfeln, bis er von Herakles gemeuchelt wird, Sohn des Phorkys und der Ketos, verewigt im Sternbild Draco |
| Lamashtu | (akkad.) Dämonin und Personifikation von fiebrigen Krankheiten, sie vergiftet außerdem die Muttermild und saugt den Säuglingen das Blut aus dem Leib. |
| Lamia | Mischwesen mit dem Kopf und dem Oberkörper einer Frau und dem Schwanz einer Schlang, verankert in den Mythen der Nordsahara, Indiens und Südasiens. Sie lauern Männern auf, betörend sie mit singenden Lauten uns verspeisen sie. Sie haben eine Lebensdauer von 400 Jahren und können bis zu 4,50 mtr. lang werden. |
| Lan-an-Schie | Muse der Dichter, saugt für ihre Dienste den Opfern langsam das Leben aus dem Leib |
| Lange Wapper | (belg.) Dämon, der meist Betrunkene verfolgt |
| Langsuir | (malay.) Blutsaugender Dämon, der entsteht, wenn eine Frau am Kindbett oder aus Kummer über ein Todes Kind stirbt. |
| Larva | (röm.) Totengeister und Seelen von Verstorbenen, die Nachts umherwandern und Menschen erschrecken außerdem foltern und quälen sie Bösewichte in der Unterwelt |
| Latura | (indones.) Dämon und Herrscher über den Tode, Krankheiten und die Unterwelt. Personifikation der Unwetter |
| Lechies | (russ.) Walddämonen, Mischwesen aus Mensch und Bock. Sie imitieren menschliche Stimmen und treiben Wanderer ins Verderben |
| Legba | (afrik.) Dämon der Inzucht, der Orgien und der Nekrophilie. |
| Le-Hev-Hev | (melanes.) Dämon, der Tote auf dem Weg ins Jenseits verschlingt |
| Lemuren | roem. Geister von Verstorbenen, die wiederkehren und die Hinterbliebenen plagen |
| Leonard | Teufel und Großmeister beim Sabbath in Gestalt eines dreigehörnten Bocks. Er befehligt alle niederen Dämonen. |
| Leprechauns | irische Bezeichnung für Erdgeister (Kobolde, Zwerge) mit schaurigem Aussehen, die in dunklen Ecken hausen um dort ihre Schätze zu verstecken, sie sind gute Schuhmacher, werden bis zu 200 Jahren alt und sind zwischen 15 - 60 cm groß. |
| Leraje | Dämonischer Marquis, er befehligt 30 Legionen. |
| Lesji | (russ.) Walddämon, der den Ruf von Vögel imitiert um damit Wanderer von ihrem Wege abzubringen |
| Leucrota | katzenähnliches Wesen aus den Mythen Afrikas, ähnlich einer Hyäne kann es bis zu 1,50 mtr groß und bis zu 15 Jahre alt werden. Dargestellt mit hundeähnlichen Kopf, dem Körper einer Hyäne, einer Mähne am Hals und einem bis zu den Ohren reichenden Maul sprachen die Forscher des Mittelalters dieser Kreatur übersinnliche Kräfte bei. Demnach klang die seine hohe Stimme wie menschliches Plärren. Die Mythen beschreiben es als böse und unreine Katze, die von den Menschen unbedingt gemieden werden solle. |
| Leviathan | nach der Bibel ein Drache mit mehreren Köpfen, Personifizierung der Mächte, die sich Gottes Schöpfermacht entgegenstellten |
| Lham-Dearg | (engl.) Dämonische Sagengestalt, die einen zum Fechtkampfe herausfordert, wenn man ihr Begegnet |
| Liekkio | (finn.) Dämonen, die aus der Seele heimlich im Gehölz vergrabener Kinder entstehen. |
| Lilavatu | (melanes.) Personifikation von Krankheit und Seuchen |
| Lilith | Lilith war Adams erste Frau; doch ihr starker Wille brachte Unruhe ins Paradies. Lilith war nicht bereit sich Adam zu unterwerfen, woraufhin sie aus dem Paradies gebannt wurde. Lilith könnte auch als die Mutter aller dunklen Geschöpfe, Vampire und Dämonen betrachtet werden. Sie soll hunderte von Kindern mit dem Teufel gezeugt haben. Aus dieser Verbindung heraus sollen die Lamien, Embusse, Inccubuse und Succubuse entstanden sein. Lilith ist in vielen der alten Mythologien fest verankert; bei den Babyloniern galt sie als Sturmdämonin und Todesgöttin. Bekannt war sie aber auch als Königin der Nacht und als die erste Hexe. |
| Lilitu | (akkad.) Dämonin, die Männer im Schlaf um ihnen ihre Energie zu stehlen. |
| Lilu | (akkad.) Dämon und Personifikation des Tod, Krankheiten und den Seuchen. |
| Ljubi | (alban.) Dämonin, die mit Vorliebe das Fleisch von Kindern und Säuglingen verspeist´, um sie zu besänftigen werden jährlich Jungfrauen für sie geopfert. |
| Locholicho | (zigeuner.) Erdgeister, die Jungfrauen rauben und sie zu Tode quälen |
| Loki | (germ.) Gott des Unheils. -> siehe auch germanische Götter |
| Lolla | Dämonen, die Kinder erschrecken und sich meist in den Stuben von Gasthäusern eingenistet |
| Luzifer | ursprünglich war Luzifer der mächtigste und schönste Engel an Gottes Seite, sein Name bedeutet: Träger des Lichtes. Man glaubt, dass die Engel zu einer Zeit Krieg hatten, da Luzifer sich Gott gleichstellen; wollte. Er versammelte seine Engel um sich und führte Krieg gegen die himmlischen Heerscharen. Gott verbannte ihn und seine Anhänger aus dem Himmel; so wurde das Untere Reich geschaffen - die Hölle. Die Engel, die Luzifer zur Seite gestanden waren, mussten ihm nun in Gestalt von Dämonen in ihrem Dasein folgen. Andere behaupten der Grund für die Verbannung von Luzifer aus dem Himmelreich sei, dass er sich vor Adam; dem Geschöpf Gottes nicht verbeugen wollte und von Erzengel Michael gescholten wurde. Daraufhin nahm er sich ein drittel der Engel und verschwand für immer aus dem himmlischen Königreich |
| Lugat | (alban.) Dämon, der die Gestirne verschlingt und somit für die Mondfinsternis verantwortlich ist. |
| Lulila | (sumer.) Nachtdämon |
| Mahr | (slaw.) Geist, der den Schlafenden das Blut aussaugt oder ihnen ihren Atem raubt. |
| Mahisha | (hind.) Büffeldämon und Anführer der Asuras |
| Makaras | Erddämonen |
| Ma-lai | (annamit.) Dämon, dessen Kopf und Verdauungskanäle des nachts den Körper verlassen um auf Nahrungssuche zu gehen. Er ernährt sich von menschlichen Fäkalien. |
| Malawato | (afrik.) Buschdämon in Gestalt eines Skeletts |
| Malphas | Vorsitzender der Unterwelt, er befehligt 40 Legionen |
| Malsum | (alkonkin.) Dämon und Wolfsgott |
| Mam | (kekchi.-indi.) Dämon und Personifikation von Hungersnöten und Erdbeben, er ernährt sich von Menschenfleisch |
| Mammon | Dämon, Verführer der Menschen zu den Todsünden Habsucht und Gier |
| Mandurugo | (philippin.) blutsaugender Vampirdämoninnen, ähnlich eines Succubus. Sie verführt Männer, heiratet sie und saugt ihnen in der Hochzeitsnacht das Blut aus dem Leib |
| Mano | (ungar.) Dämon, Personifikation der dunklen Aspekte der |
| Mantus | (etrusk.) Unterweltswächter, er sorgt dafür, dass die Toten aus der Unterwelt zurück auf die Erde kommen |
| Mara | (buddi.) Dämon und Personifikation des Todes |
| Marbas | Präsident der Hölle in Gestalt eines Löwe, er befehligt 36 Legionen |
| Marchocias | Marquis der Hölle in Gestalt einer Wölfin mit den Flügeln eines Greifs, er befehligt 30 |
| Marid | (arab. ) Diener und Bote des Shaitan |
| Markai | (torres-ins.) Totengeister |
| Makara | Erddämonen |
| Marshavan | (iran.) Dämon und Personifikation der Dürre und Not. Er ist der Feind der „guten“ Religionen |
| Mazzikin | böse Geister, die den Menschen das Leben schwer machen |
| Mandurugo | (philip.) Dämonin, vampirähnlich, die tagsüber als Frau die Männer verführt um ihnen nachts das Blut auszusaugen. |
| Medusa | einst wunderschöne Frau, deren Locken von einer rachsüchtigen Göttin in sich windende Schlangen verwandelt worden sind. Der Blick der Medusa war tödlich, sie wurde von Perseus getötet. |
| Melchom | Dämon der Geldmittel und Zahlmeister der Unterwelt. |
| Mephistopheles | (griech.) Dämon in Gestalt eines Menschen, der die Menschen zu Sünden verführt. Er tritt aber auch in Gestalt eines Drachen oder eines Feuerballs auf. Personifikation der Lüge |
| Meremuth | Wetterdämon und Personifikation Unwetter und Stürme |
| Mergi | (hinduk.) Dämon, Personifikation der Krankheiten |
| Meririm | Dämon, der Krankheiten verbreitet und Unwetter beherrscht, er ist Befehlshaber aller Dämonen der 6. Ordnung |
| Mictlan-Tecuhtli | (aztek.) Gott der dunklen Unterwelt |
| Midgardsomr | (germ.) Midgardschlange, dämonische |
| Mikelats | (bask.) Wettergeist und Personifikation der Unwetter |
| Minepa | Ein Geist des Bösen oder der Unterwelt |
| Minotaurus | Mischwesen halb Mensch, halb Stier. Bewacher des unterirdischen Labyrinths auf der Insel Kreta. Ernährte sich jedes Jahr von sieben Jungfrauen und sieben Jünglinge, die Koenig Minos als Tribut von den Athenern forderte. Theseus, (Sohn des Athener Koenigs) gelingt es den Minotauros zu besiegen. Die Tochter des Minos, gab ihm einen Faden mit dessen Hilfe er den Ausgang aus dem Irrgarten wieder fand. Der Minotaurus hat eine Lebenserwartung von 50 Jahren und kann eine Grösse von 3 mtr. erreichen. |
| Mithocht | (iran.) Dämon und Personifizierung der Zweifelhaftigkeit und der Lüge, er gilt als Diener des |
| Moloch | (ammonit.) Mitglied des höllischen Rates und Fürst der Tränen |
| Morax | Graf der Hölle in Gestalt eines Stier, er befehligt 30 Legionen |
| Moroi | (rumän.) Widergänger und Gestaltwandler, er entzieht den Menschen die Lebenskraft |
| Morrigan | keltische Kriegsgöttin, Göttin der Spukgeister, Botin des Totenreichs, wird auch in Gestalt einer Krähe gezeigt oder als Leichen-fressende Dämonin, Göttin des Kampfes, Unheils, Streits, der Zerstörung, der Verführung, der Fruchtbarkeit und Geisterkönigin, Gattin des Dagda und Mutter der Brigid. |
| Mot | (arab.) Todesgott und Personifikation der Dürre und Unfruchtbarkeit. |
| Mujinna | (altjap.) Spukgestalt, die Wanderer erschrickt. |
| Mulo | (zigeuner.) Blutsaugende Vampire und Totengeister |
| Mumiai | (ind.) Poltergeist, der Menschen zu Tode erschreckt |
| Musca Macedda | (sizil.) Dämon in Fliegengestalt |
| Mura | (altind.) Dämon, der von Krishna mit einer Schleuderscheibe enthauptet wurde |
| Mura-Muras | (aborigin.) dämonische Ahnengeister, die Dürre und Unwetter verursachen können. |
| Murghathipi | (hinduk.) dämonische Fee, die den Tod eines Menschen ankündigen |
| Murmur | Graf der Hölle, er befehligt 30 Legionen |
| Nabeshima | (jap.) katzenartige Dämonin, die sich nachts auf die Lauer legt und ihre Opfer erwürgt |
| Naga und Lamia | Mischwesen mit dem Kopf und dem Oberkörper einer Frau und dem Schwanz einer Schlang, verankert in den Mythen der Nordsahara, Indiens und Südasiens. Sie lauern Männern auf, betörend sie mit singenden Lauten uns verspeisen sie. Sie haben eine Lebensdauer von 400 Jahren und können bis zu 4,50 mtr. lang werden. |
| Nahang | (hinduk.) Drache, der Wanderern auflauert um sie zu verspeisen |
| Nakaa | (mikrones.) Wächter des Tores zum Jenseits |
| Namrael | (mandäer.) Hauptdämonin, sie ist die Mutter des ersten Menschenpaars. Ihr Mann ist Ashaqlun |
| Namtar | (babylon.) Pestdämon und Personifikation der Krankheiten |
| Nang | (hinduk.) einäugiger Dämon, der Schätze bewacht und alle tötet, die den Schätzen zu nahe kommen |
| Nanghaithya | (iran.) Erzdämon des Missmut , er ist der Widersacher der Armaiti |
| Nasu | (awestisch) Dämonin der Befleckung und der sterbliche Hülle. |
| Nemere | (ungar.) Sturmdämon, Personifizierung des kalten Nordwindes, meist in Gestalt eines alten Mannes |
| Nergal | (kuthu.) dämonischer Gott und Personifikation der Hitze und Brände, später Herrscher der Unterweltund Verursacher von Krankheiten und Seuchen |
| Nickar | zerstörerische Prinzip des Odins, unter diesem „Decknamen“ verursachte er Unwetter |
| Niddhöggr | (germ.) Totendrache, der Leichen frisst |
| Ninimini | (afrikan.) gehörnter Dämon, der mit Gold und Menschenopfer besänftig werden musste |
| Nivashi | (zigeun.) dämonische Wassergeister, die Menschen an Gewässern auflauern um sie zu ertränken |
| Nosferat | (rumän.) Blutsaugender Vampir |
| Nebruel | Dämon |
| Nundu | (bantu) dämonisches Ungeheuer, das Menschen frisst |
| Nybbas | hoher Repräsentant des höllischen Hofes und Personifikation der Alpträume |