| Abaddon | dämonischer Engel des Abgrunds, der Anführer eines dämonischen Heeres, Personifikation der Unterwelt, Herr über die Heuschreckenplagen |
| Adi | (ind.) Dämon Tatzelwurm, Echsendämon, der mit seinem giftigen Atem Menschen anhaucht und dadurch tötet |
| Achamas | Zyklop, Sohn des Uranos und der Gaiya, seine Schmide ist im Vulkan Ätna. (Sizilien) |
| Acheron | (griech.) Fluss des Leidens in der Unterwelt, den die Seelen der Verstorbenen mit dem Kahn des Charon überqueren müssen um in den Hades zu gelangen. |
| Acmonides | Zyklop, Sohn des Uranos und der Geiya, sein Name bedeutet Amboss |
| Aeshma | Dämon, Personifikation von Gier, Mordrausch und Zorn, einer der zwei Dämonen, die Sraosha verfolgen, wenn dieser mit der Seele eines Toten gen Himmel steigt, um ihm die Seele zu rauben. |
| Aetxe | (baskisch) Höhlengeist, meist in Gestalt eines Stieres, aber auch eines Menschen, er verlässt seine Höhle Leze, in der Nähe von Sara, in stürmischen Nächten. Mit seinem Erscheinen zwingt er die Menschen in ihren Häusern zu beleiben. |
| Agash | Dämonin, Personifikation des Verderbens, bringt den Menschen Krankheit, hat den bösen Blick |
| Aguares | Dämon der Unterwelt, Großherzog und Oberhaupt von 31 Legionen. Sein Reittier ist ein Krokodil |
| Ahriman | (altpers.) Dämon, Gestalt aus der Religion des Zarathustra, Gegenspieler des Gottgeistes Ahura Mazda, Personifikation des Bösen, der Lüge und der Täuschung. Herrscher einer feindseligen von Dämonen bevölkerten Antiwelt, sein Symbol ist die Schlange. |
| Aita | (etrusk.) dämonischer Gott und Wächter der Unterwelt |
| Aka Manah | (iranisch) Erzdämon und Daeva, Bote des Ahriman |
| Akatash | (iranisch) Erzdämon und Daeva, er versuchte Zarathustra zu vernichten |
| Aku Aku | (Osterinseln) Dämonen, die mit schrillen Stimmen den Menschen in der Nacht Angst und Schrecken einflösst |
| Alastor | Urteilsvollstrecker und Henker der Hölle |
| Alk | (arm.) dämonische Geister und Feinde allen Lebens, sie schaden vor allem ungeborenen Kindern, schwangerer Frauen und Kleinkindern |
| Alocer | Großherzog der Unterwelt, er befehligt 36 Legionen |
| Alp | ehemaliges Feenwesen, dass durch die Träume der Bösen Menschen wandert. (ALPtraum) Schreckgeist, der dem Schlafenden auf der Brust sitzt und Angstzustände verursacht |
| Alperer | Gebirgsgeist in Gestalt eines Hund mit glühendem Schwanz oder als feuriger Drache |
| Amduscias | Großherzog der Hölle, er befehligt 29. Er erscheint oft in der Gestalt eines Einhorns |
| Amemait | Mischwesen aus Nilpferd, Krokodil und Loewe, erschreckt es die Menschen am unteren Nil, es verbringt den Tag über meist schlafend und lauert seiner Beute auf, es ernährt sich von Nilpferden, Wasservögeln und verschmäht auch Menschenfleisch nicht. |
| Ammit | (ägypt.) weiblicher Dämon des Jenseitsgerichts. Tote, die ein negatives Urteil von Osiris erhielten, wurden von ihr verschlungen |
| Amon | Fürst der Hölle in Gestalt eines Feuer speiender Wolf mit Schlangenschwanz, er befehligt 40 Legionen und gilt als einer der stärksten unter den dämonischen Fürsten |
| Anaya | (athapaskenind.) dämonische Ungeheuer mit dem tödlichen Blick |
| Andhaka | (hindu.) Dämon der Blindheit, Unkenntnis, Dunkelheit und des Desinteresse |
| Andras | Großfürst der Hölle und Dämon der Zweitracht, er befehligt 30 Legionen |
| Andrephalus | Dämon in Gestalt eines Pfaus, er befehligt 30 Legionen |
| Andromalius | Graf der Hölle, er befehligt 36 Legionen |
| Angra Mainyu | böser Geist der Qualen, Personifikation des Bösen und Anführer der Daevas |
| Angrboda | dämonische Riesin, zeugte mit Loki Fenris, Jomundgard und Hel |
| Anguana | Dämoninnen, die wenn man sie beleidigt einem das ganze Leben lang Unglück |
| Ankou | (bretag.) Todesdämon und Wächter über die |
| Antaios | (lyb.) däm. Riese, wer ihm begegnet wird zu einem Ringkampf herausgefordert – es hat ihn aber noch keiner besiegt |
| Apaosha | (iran.) Dämon der Dürre |
| Apasmara | zwergenhafter Dämon und Personifizierung des Desinteresse und der Verblendung |
| Argui | (bask.) Nachtgeist und Todesdämon |
| Ariel | (kopt.) dämonischer Wassergeist |
| Asag | (sumer.) Dämon, der Brunnen versickern lässt und mit seinem Gift Krankheiten bei den Menschen verursacht. |
| Asmodeus | (hebrä.) Fürst der Dämonen und Dämon der Begierde |
| Asmodi | in der Bibel böser Geist, gelegentlich gleichgesetzt mit Beelzebub, wurde mit Hilfe des Engels Raphael vernichtet, im Talmud gilt er als Fürst der Dämonen |
| Asakku | (akkad.) Dämon des Kopffiebers (verm. Hirnhautentzündung), Personifikation der Krankheit und Schmerzen der Menschen |
| Asanbosam | (ghan.) Vampirdämonen |
| Asasel | nach der Bibel ein Wüstendämon |
| Ashaqlun | (manich.) Dämon, der zusammen mit Namrael das erste Menschenpaar zeugte |
| Aspis | (jüd.) Schlangenwesen und Symbol des Bösen |
| Astaroth | Großfürst und Kämmerer der Hölle, er befehligt 40 Legionen |
| Astovidatu | (iran.) einer der zwei Dämonen, die Sraosha verfolgen, wenn dieser mit der Seele eines Toten gen Himmel steigt, um ihm die Seele zu rauben. |
| Asuras | dämonische Gegenspieler der Suras, da sie von ihren mitbekommenen Gaben Wahrheit und Lüge, die Wahrheit ablegten und die Lüge behielten |
| Aswang | (philipp.) Vampir, am Tage eine Frau, nachts ein fliegendes Ungetüm, ganz in der Tradition der Vampire ernährt es sich von Menschenblut und verschluckt den Schatten der Menschen um sie damit zu töten. |
| Astovidatu | (iran.) einer der zwei Dämonen, die Sraosha verfolgen, wenn dieser mit der Seele eines Toten gen Himmel steigt, um ihm die Seele zu rauben. |
| Aulak | (arab.) Vampirdämon, mit Vorliebe für Frauen und Kinder |
| Avnas | oberster Fürst der Hölle, er befehligt 36 Legionen |
| Aynaet | (Aethiop.) Dämon, der Name bedeutet böses Auge, im koptisch-christlichen Glauben traf der Dämon auf Jesus, der ihn durch die Kraft seiner Worte zu Asche aufgelöst hat. |
| Ays | (armen.) böser Sturmgeist, er bringt den Menschen die Geisteskrankheit |
| Az | (iran.) Dämon und Personifizierung der Begierde |
| Azazel | (hebrä.) Wüstendämon und erster Bannerträger der Höllenlegionen. |
| Azi Dahaka | (iran.) Sturmdämon in Gestalt einer dreiköpfigen Schlange |
| Baal | (kanaa., babyl.) General der höllischen Legionen, Personifikation der Sonne. |
| Baalberith | (phön.) höllischer Archivar und Vorsteher des Bundes |
| Baalphegor | Dämon in Gestalt einer jungen Frau |
| Babi | (ägyp.) Dämon der Finsternis |
| Bachbakuala-Nuksiwae | (kwakiutlind.) Dämon und Menschenfresser |
| Bael | Dämon an der Spitze der höllischen Armee in Gestalt einer Kreatur mit drei Köpfen (Mensch, Kröte, Katze); er befehligt 66 Legionen |
| Bagim | australische Harpyie |
| Bajang | (malayisch.) Dämon, der in Körpern von totgeborenen Kindern heranwächst und meist toedliche Krankheiten verbreitet. |
| Baka | (haiti) Dämon, der als so genannter Widergänger auf die Erde zurück kommt um sich von Menschenfleisch zu ernähren. |
| Balan | Dämon in Gestalt einer Kreatur mit drei Köpfen (Mensch, Stier, Widder); er befehligt 40 Legionen |
| Bali | (hind.) Dämon und Affenkönig, er herrscht in der Unterwelt über Sutala die 6. Ebene |
| Balor | (kelt). Riese und Anführer der Fomore, er hat den tödlichen Blick |
| Balvala | (ind.) Unwetterdämon in Gestalt eines schwarzer Riese mit kupferfarbenem Bart |
| Bana | (hind.) Dämon |
| Banshee | Todesfeen, deren Name soviel wie -Frau der Feen- bedeutet und im irisch-keltischen Volksglauben verwurzelt ist. In Gestalt einer totenbleichen Frau mit schwarzen Haar, roten Augen vom stetigen weinen, in einem grünen Kleid mit grauem Umhang dargestellt. Im schottischen Volksglauben sagt man, wenn man das Wehklagen der Banshee vernimmt, steht einem der eigene Tod kurz bevor. Die Königin der Todesfeen heißt Anie; sie geleitet die Seelen verstorbener Menschen auf ihrem Wege in die Unterwelt. Sie bereiten den unheilbar kranken Menschen auf sein Nahes Ende vor und beschützten das ungeborene Leben im Leibe seiner Mutter . Auf gaelisch heißt die bean si - Frau des Todes. |
| Baobhan-Sith | (schott.) Vampirdämonin in Gestalt eines grün gekleideten Mädchens, das Jünglinge anlockt um ihnen das Blut aus dem Leibe zu saugen |
| Baphomet | (dt.) schwarzer Teufel, der den Templer Macht und Reichtum verlieh, schleicht noch heute durch die Ruinen der Wernsecker Burg |
| Barbados | Herzog der Unterwelt in der Gestalt eines Jägersmann |
| Baron Samedi | (voodoo) Todesgott, in Gestalt eines schwarz gekleideten Mannes mit Zylinder und weißen |
| Bar Zangi | (hindu.) Wüstendämon |
| Basilisk | Der Basilisk ist ein naher Verwandter des Drachen. Er gilt als „König der Schlangen“, dargestellt in den unterschiedlichsten Gestalten tritt er unter anderem als Drache mit Hahnenkopf, Schlange oder Mischwesen aus Kröte, Schlange und Hahn auf. Man erzählt, dass ein Basilisk geboren wird, wenn das Ei eines Hahnes von einer Kröte oder einer Schlange ausgebrütet wird. Die griechischen Philosophen Plinius und Aristoteles berichten als erstes von dem schrecklichen Untier, dem nach ist der Ursprung des Basilisken vermutlich im antiken Griechenland zu suchen. Die Legende besagt, dass der Basilisk aus dem Blut der Gorgone Medusa entstanden sein soll. Der Blick des Basilisken alleine soll bereits genügen um jedes Leben in seiner Nähe zu töten. Seine Haut ist reines Gift, die gegen jede Waffe immun ist und wer mit ihr in Kontakt kommt, ist des Todes; auch sein Blick ist Gift. Einige behaupten er könne Vögel während des Fluges mit seinem Blick grillen, Pflanzen verdorren und Steine zerspringen lassen. Sein Biss erzeugt bei seinem Opfer tödliche Krämpfe. Aufgrund seiner schrecklichen Fähigkeiten gilt er nahezu als unbesiegbar. Es soll lediglich 3 Methoden geben einen Basilisken zu vernichten. So kann ein Basilisk durch seinen eigenen Blick getötet werden, beispielsweise Spiegelung in einem See. Der einzige natürliche Feind des Basilisken soll das Wiesel sein. Angeblich ist ein Wiesel gegen den tödlichen Blick immun. Wird das Wiesel von einem Basilisken tot gebissen, so kehrt es auf die Erde zurück um den Basiliken zu töten und kann erst nach diesem Racheakt in Frieden sterben. Außerdem wird behaupten, dass auch der Ruf eines Hahns einen Basilisken töten kann, was in der Kryptozoologie allerdings für unwahrscheinlich gehalten wird, da der Basilisk selbst zum Teil ein Hahn ist. Über die Größe, die der Basilisk annehmen kann ist man sich noch uneinig – zwischen 60 cm und rund 20 Metern ist wohl alles denkbar. Beheimatet war er vor allem in Nordafrika und Europa, aber auch anderer Orts wie Beispielsweise in Jamaika und Chile soll er gesichtet worden sein. |
| Beelzebub | „Herr über die Dämonen“ Bezeichnung des Satans, wird mit Herr der Fliegen übersetzt, auch unter der Form Beelzebul bekannt |
| Befana | (ital.). Winterdämonin |
| Behemoth | (hebr.) Ungeheuer und Gestaltenwandler, er tritt als Nilpferd, Elefant, Fuchs und Wolf in Erscheinung |
| Belial | (Beliar) mittelalterl. Dämonenfürst, im alten Testament taucht er im Zusammenhang mit bösen Menschen auf. Er gilt als teuflischer Geist der Finsternis, und wird, wie bei den üblichen Teufelsdarstellungen beschrieben: spitze Ohren, geschwärztes Aussehen, mit Hufen- bzw. Krallenfüssen. Er wird gleichgesetzt mit dem Teufel, als Gegenspieler Gottes. |
| Beng | (zigeun.) Teufelsgestalt, der in Wäldern lebt und dort den Wanderern auflauert |
| Bergmönch | (deutsch.) Dämon in der Gestalt eines Mönchs |
| Berith | Dämon der Lügen und Großherzog der Hölle, er befehligt 26 Legionen |
| Beyrevra | (ind.) Dämon und Herr über die Luftgeister |
| Bhutas | däm. Geistwesen in der Gestalt von Nutztieren (Pferden, Schweinen), es ernährt sich von Blut und tötet Menschen bei einem zusammentreffen. |
| Bifrous | däm. Dämonischer Graf, er befehligt 6 Legionen |
| Bilu | (burma.) Menschenfressende Dämonen, meist in Gestalt einer Jungfrau lockt sie ihre Opfer ins Verderben |
| Bilwis | (dt.) Dämon des Neides und der Bosheit. Personifikation der Gefahren der Natur |
| Bisterk Ding | (dt.) Wasserdämon, Verkünder des Unheils auf See |
| Blaukappe | Bergwerksgeist, meist in Gestalt einer blauen Flamme lockt er in Bergwerken seine Opfer ins Verderben |
| Blutschink | (tirol.) Blutsaugender Dämon, der sich mit Vorliebe von Kindern ernährt |
| Bodach | (schott.) Geist aus den Highlands, meist in Gestalt eines alten Mannes betraft es kleine Kinder die des Nachts nicht schlafen wollen |
| Boggart | (engl.) Geist, der die Menschen nachts in ihren Schlafzimmern heimsucht, ihnen die Decke weg zieht und s seine feuchtkalte Hand auf das Gesicht legt. Man kann sich vor ihnen wehren, indem man ein Hufeisen an der Eingangstüre befestigt |
| Boggie | (engl.) auch Boogeymen, gemeine Hausgeister, die sich am liebsten in Kellern, dunklen Räumen und Dachböden aufhalten, sich aber auch unter dem Bett finden lassen, um dort ahnungslose Menschen zu erschrecken. Treiben aber nur eher harmlosen Schabernack. In England glaubt man, dass Boogies Kinder stehlen. Man drohte damit ungezogenen Kindern: Wenn Du nicht lieb bist, dann holt Dich der Boogie-Man. |
| Boginki | (pol.) Walddämon, der die Neugeborenen der Menschen mit ihrer eigenen dämonischen Brut vertauscht. |
| Bohten Dayak | (hinduk.) Dämon, der mit Vorliebe den Menschen Streiche spielt, gilt als äußert böse. |
| Bolla | (alban.) Geistwesen, dass am Tag des hl. St. Georg erscheint und jeden Menschen, der ihm über den Weg läuft auffrisst. |
| Botis | Graf der Hölle, in Gestalt einer sich windenden Viper. Er befehligt 60 Legionen |
| Buda | (äthiop.) Dämonen und Personifikation von Krankheiten, Unfruchtbarkeit und Säuglingssterblichkeit |
| Buduh | (arab.) Dschinn und Liebesdämonin |
| Buer | Vorstand der Unterwelt, er befehligt 50 Legionen |
| Buiti | (iran.) Dämon, der versucht die menschliche Errettung zu verhindern |
| Bune | Herzog in der Gestalt eines dreiköpfigen Drachens, er befehligt 30 Legionen |
| Bushyasta | (iran.) Dämon und Personifikation der Faulheit und der Schlaffheit |
| Butz | (Butzemann) Kobold, der Wanderer in die Irre führt, aber auch als ungebetener Hausgast sein Unwesen treibt. |
| Byleth | König der Hölle, er befehligt 80 Legionen |
| Caacrinolas | Vorsitzender der Unterwelt, er befehligt 36 Legionen |
| Cacus | (röm.) Dämon, Sohn des Gottes Vulkan. Er wurde von Hercules erschlagen. |
| Caladrius | königlicher Vogel und Todesbote, der in den Europäischen Mythen verankert ist; er hat eine Lebensdauer von ca. 520 Jahren und kann eine Flügelspannweite von bis zu 2 mtr erreichen. Sein Gefieder sei dass reinste Weis, dass die Menschen je gesehen haben, und ähnelt einem Krähenvogel. Er besucht kranke Menschen, wenden sich diese von ihm ab, so sind sie des Todes, vertrauen sie ihm seine Leben an, so nimmt er ihr Herz, fliegt in den Himmel und schenkt ihnen das ewige Leben nach dem Tode. |
| Camazotz | (maya.) Fledermausdämon, frisst mit Vorliebe Menschenköpfe |
| Canaima | (Makiratare- und Waika-Indianer) Dämon und Formwandler, Personifikation der Gefahren in der Natur |
| Caym | Dämon höherer Klasse, er befehligt 30 Legionen und ist der Sprache der Tiere mächtig |
| Chagrin | bei den Zigeuner, Begriff für besonders böse Geister |
| Cham-Er | (guatem.) Todesdämon, in Gestalt eines Skelett, nur Todgeweihte können ihn an ihrem Todestag sehen |
| Charmo Vetr | (hinduku.) Dämonin, die Wanderer auflauert um sie zu töten |
| Charon | 1.) Todesdämon in Gestalt eines Hundes 2.) (griech.) greiser Fährmann, der mit seinem Boot die Toten über die Grenzflüsse Acheron, Kokytos und Styx bis zum Tor des Hades fährt, damit man den Fährman bezahlen konnte, legte man den Verstorbenen eine Münze unter die Zunge. |
| Charun | (Etrusker) geflügelter Todesdämon, aber auch Gott der Unterwelt, dargestellt als Entführer der Lebenden mit, roten Augen, Schlangenhaaren, spitzen Ohren, einem Schnabel (ähnlich dem des Geiers) und einem Hammer in der Hand. Der Name Charun ist vom griech. Fährmann Charon abgeleitet, der die Toten über den Fluss Styx in die Unterwelt uebersetzt. |
| Cherufe | (chil./argent.) Dämon, das Jungfrauen auflauert und sie frisst. |
| Ch'ih Yu | (chin.) Dämon des Krieges, Personifikation des Neides und der Zwietracht |
| Chil Gazi | (hunza.) Dämon, der junge Frauen verführt um mit ihnen eine dämonische Höllenbrut zu zeugen |
| Chimäre | (Schimaere) Mischwesen aus Loewe, Ziege und Schlange und spukt Feuer. Der Legende nach verwüstete die Chimaere Lykien, ein Koenigreich in Kleinasien und steckte es in Brand. Die Götterschicken Bellerophon auf dem geflügelten Pferd Pegasus, der das Ungeheuer nach einem langen Kampf besiegte. Die Chimaere hat eine ungefähre Schulterhöhe von etwa 1,20 mtr. und ist in den Mythen der Türken verankert. |
| Chipoku | ruhelose Seelen böser Menschen |
| Chival | (armen.) böser Geist, der Menschen in ihren Träumen erscheint und sie dort erschreckt und foltert |
| Chochano | (zigeuner.) Seelen der Verstorbenen, die in ihren Körper zurückkehren um die Lebenden zu erschrecken |
| Chordeva | (ind.) katzenartige Dämonin, die Kranke heimsucht und durch Lecken an deren Lippen den Tod verursacht. |
| Chumbaba | sumer.) Naturdämon und Personifikation der Vulkane, sein Atem bringt den Tod |
| Chumur Deli | (hinduku.) Dämon, in Gestalt eines Pferdes, das Wanderer erschreckt und sie in tiefe Abgründe treibt |
| Churel | (ind.) Blutsaugende Dämonen, die mit Vorliebe das Blut von schwangeren Frauen trinkt. |
| Cimejes | (afrikan.) Dämon und Personifikation von verlorenen Dingen und Schätzen, er befehligt 20 Legionen. |
| Cipactli | aztek.) Seeungeheuer in Gestalt eines Krokodils |
| Cluricauns | (engl.) Kellergeister, sie ernähren sich vom Alkohol in den Kellern von Gasthäusern und treiben allerlei Unfug. |
| Coatlicue | (aztel.) Dämonengöttin, die sich von allem ernährt das lebt. |
| Crocell | gefallener Engel, er befehligt 48 Legionen |
| Curupira | (amaz.-indianer) Dämon, der sich von Menschen ernährt. |