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Interview mit Carola Kickers

Frage 1: Was ist die eine Sache, die man unbedingt von Ihnen wissen sollte?

Vielleicht, dass ich mich als Autorin nicht unbedingt auf ein Genre festlege. Mein Roman "Lebensadern" verbindet z.B. Fantasy und Krimi miteinander. Ansonsten führe ich ein ganz normales Leben, begleitet von meinem Freund und zwei Katzen.

Frage 2: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? War es schon immer eine Leidenschaft von Ihnen?

Mein erstes Buch habe ich 1996 im Christa Falk Verlag veröffentlicht, im Kinderbuchbereich. Es folgten einige Kurzgeschichten in Anthologien verschiedener Verlage und 2007 dann die Hörbücher. Zwischenzeitlich bin ich aber auch als Ghostwriter tätig. Geschrieben habe ich eigentlich immer, schon in der Schule gab es eine entsprechende AG, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Durch meine Ausbildung als Übersetzerin kamen später auch englischsprachige Texte hinzu.

Frage 3: Durch was lassen Sie sich zum Schreiben inspirieren? Haben Sie eine Muse?

Schwer zu sagen, manchmal durch alltägliche Begebenheiten, Emotionen oder einfach durch Gespräche. In dieser Hinsicht gibt es viele "Musen".

Frage 4: Was gehört für Sie zu einer guten Fantasystory bzw. zu einem guten Fantasybuch?

Dass die Fantasie des Autors auch die des Lesers erreicht und bereichert. Man muss in diese fantastischen Welten hineintauchen können und sich als Leser dort zuhause fühlen bzw. sich mit den Helden identifizieren können. Dann legt man so schnell ein Buch nicht wieder aus der Hand.

Frage 5: Haben Sie schreibende Vorbilder? Wer ist Ihr Lieblingsautor und warum?

Ehrlich gesagt, keinen bestimmten. In meiner Jugend habe ich von Sachthemen wie Archäologie und griechische Mythologie bis hin zu Groschenromanen fast alles "verschlungen". Ich war eine richtige Leseratte und meine Mutter bekam mich stundenlang nicht aus meinem Zimmer trotz strahlendem Sonnenschein. Viel hat sich nicht geändert, nur dass ich diesmal schreibe und vor dem Computer hocke :-) .

Frage 6: Wie sehen Sie sich selbst und Ihre Arbeiten in der Zukunft?

Ich habe festgestellt, dass sich mein Schreibstil mit der Zeit verfeinert, wenn ich das so sagen darf. Dabei liebe ich es, die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das ist das Spannende am Schreiben. Und "Spannung" möchte ich gerne auch weiterhin meinen Lesern bieten. Viele Ideen liegen da noch in der Schublade, die ich gerne verwirklichen würde.

Frage 7: Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Einfach nur, dass ich mich freue, wenn mein Buch vielen Lesern gefällt. Das ist immer ein Ansporn.

 

Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Wir wünschen Ihnen alles Gute.

 

 
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